Am Sonntag, 18. Oktober 2026, führte der Thurgauertag wiederum ins Kloster Mariastern in Gwiggen. Besonders erfreulich war, dass dieses Mal fast doppelt so viele Teilnehmende aus allen drei Pastoralräumen den Weg nach Gwiggen fanden.
Die Verbindung zwischen dem Thurgau und dem Kloster Mariastern hat eine besondere Geschichte: Das Kloster entstand aus den drei ehemaligen Thurgauer Klöstern Feldbach, Kalchrain und Tänikon. Diese gemeinsamen Wurzeln sind bis heute spürbar. Die Zisterzienserinnen fühlen sich dem Thurgau weiterhin verbunden und freuten sich sehr über die Begegnung und den gemeinsam verbrachten Tag.
Im Mittelpunkt stand der festliche Gottesdienst. Ein besonderes Zeichen dieser Verbundenheit war dabei ein Kelch aus dem ehemaligen Kloster Tänikon, der sich heute im Besitz des Klosters Mariastern befindet und im Gottesdienst verwendet wurde.
Anschliessend durften wir gemeinsam mit den Schwestern das Mittagessen geniessen. Dabei blieb auch Zeit für Gespräche und persönliche Begegnungen. Danach öffnete sich uns eine weitere Seite des Klosterlebens: Wir wurden in einige Geheimnisse des Klosterkräutergartens eingeweiht und erhielten interessante Einblicke in den Gemüseanbau. Natürlich durfte auch ein Besuch im Klosterladen nicht fehlen, wo nach Herzenslust gestöbert werden konnte.
Den stimmungsvollen Abschluss dieses schönen Tages bildete die gemeinsame Vesper in der Klosterkirche. So kehrten wir mit vielen schönen Eindrücken und mit dem Gefühl einer lebendigen Verbundenheit zwischen dem Thurgau und den Schwestern von Mariastern nach Hause zurück.
Und die Verbindung bleibt lebendig: In zwei Jahren wird der nächste Thurgauertag in Gwiggen stattfinden. Schon heute dürfen wir uns auf ein Wiedersehen mit den Schwestern und auf einen weiteren Tag der Begegnung, des Glaubens und der Gemeinschaft freuen.
Petra Mildenberger, Pfarrei- und Gemeindeleiterin
Thurgauertag im Kloster Mariastern
Thurgauertag im Kloster Mariastern
Thurgauertag im Kloster Mariastern