Freude bei jedem Wetter
Erstkommunion in Dussnang
Erstkommunion in Bichelsee
Erstkommunionfeiern in Dussnang und Bichelsee – Freude bei jedem Wetter
Strahlende Kinder brachten die «Sonne» in die Kirchen – ganz unabhängig vom Wetter. Während in Dussnang trübe und nasse Witterung herrschte, durften die Erstkommunionkinder in Bichelsee ihren grossen Tag bei trockenem und freundlichem Frühlingswetter erleben. Die festliche Freude und die Bedeutung des Tages waren jedoch an beiden Orten gleich spürbar.
In der Maria Lourdes Kirche in Dussnang wurde der Einzug wetterbedingt verkürzt. Feierliche Klavierklänge von Petra Strassmann begleiteten die Kinder in den liebevoll geschmückten Altarraum. In Bichelsee hingegen konnte der Einzug zur St.-Blasius-Kirche unter freiem Himmel stattfinden.
Pater Gregor begrüsste in Dussnang und in Bichelsee je 12 Erstkommunionkinder mit herzlichen Worten und einem strahlenden Lächeln. Die Vorfreude der Kinder, die sich über Monate hinweg intensiv auf diesen besonderen Tag vorbereitet hatten, war spürbar.
Passend zum Thema «Meine Hand in deiner Hand» war die Kirche in Dussnang mit Handabdrücken der Kinder geschmückt. Gleich liebevoll gestaltet präsentierte sich auch die Kirche in Bichelsee, wo die selbstgestalteten Pingpongschläger in einer grossen goldenen Hand mit Tüchern und Blumen schön platziert wurden. Die Dekoration, der Blumenschmuck und die sorgfältig ausgewählten Lieder verliehen der Feier einen festlichen Rahmen.
An beiden Orten waren die Erstkommunionkinder mit grossem Engagement aktiv beteiligt: Sie begrüssten die Gottesdienstbesucher, trugen Besinnungstexte, Fürbitten und Dankgebete vor und brachten die Gaben zur Gabenbereitung zum Altar. In Dussnang hielten sie symbolisch gestaltete Hände mit Buchstaben hoch, sodass die Worte «KOMMUNION» und «DANKE» entstanden. In Bichelsee trugen die Kinder zwei Lieder vor, bei dem vor allem das Lied «All’s was bruchsch uf dr Welt, das isch Liebi» für Hühnerhaut sorgte.
In seiner Predigt griff Pater Gregor in Dussnang die Geschichte des «ungläubigen Thomas aus dem Evangelium wieder auf und in Bichelsee die Emmaus Geschichte. Er erklärte kindgerecht, wie Zweifel und Glaube zusammengehören. Seine Botschaft, dass Jesus uns immer wieder die Hand entgegenstreckt und unsere Namen unauslöschlich in seiner Hand durch die Taufe eingeprägt sind, wurde für Kinder und Erwachsene gleichermassen verständlich und eindrücklich vermittelt.
Der Höhepunkt beider Feiern war der Moment, in dem die Kinder erstmals die heilige Kommunion empfangen durften. In einer feierlichen und würdevollen Atmosphäre versammelten sie sich um den Altar und empfingen das Brot des Lebens – ein tief berührender Augenblick für alle Anwesenden.
Zum Abschluss der Gottesdienste wurde gemeinsam gesungen, den Mitwirkenden, ganz besonders den beiden Katechetinnen Bernadette Dietschweiler in Dussnang und Franziska Hafner-Beerli in Bichelsee für ihre liebevolle Hinführung zu diesem Sakrament gedankt und zur Begegnung eingeladen. In Dussnang klang die Feier beim Apéro im Stöckli aus, während in Bichelsee das schöne Frühlingswetter im Freien zum Verweilen einlud. Das kleine gesegnete Andenken in Form eines Kreuzchens trugen die Kinder mit Freude zu ihren Familien.
So bleiben beide Erstkommunionfeiern – in Dussnang wie in Bichelsee – als unvergessliche, von Gemeinschaft und Freude geprägte Ereignisse in Erinnerung. Sie zeigen eindrücklich: Ob bei Regen oder Sonnenschein – die Bedeutung dieses besonderen Tages strahlt von innen heraus.
Anita Stark