Vom 12. bis 17. April 2026 waren wir in diesem Jahr mit 150 Personen unterwegs und verbrachten gemeinsam eine intensive Woche in Assisi. Eine Reise, die durch Begegnungen, Eindrücke und gemeinsames Unterwegssein geprägt war.

Assisi zeigte sich als ein Ort mit einer besonderen Ausstrahlung. Die Verbindung von Geschichte, Glaube und italienischem Lebensgefühl war stets spürbar. Auf den Wegen durch die Stadt, vorbei an vielen Kirchen, Plätzen und historischen Orten, wurde das Leben des heiligen Franziskus greifbar. Sein Umgang mit Einfachheit, Frieden und Verantwortung begleitete unsere Tage. Jedoch nicht nur als historische Figur, sondern als Anstoss für persönliche Fragen und Gedanken.

Das Wetter machte die Woche noch abwechslungsreicher, als sie schon war: Es gab warme, angenehme Stunden, aber auch immer wieder Regen. Besonders deutlich war das beim Tagesausflug nach Rom. Die Stadt empfing uns zuerst mit strahlend blauem Himmel und später erlebten wir dann kräftige Regenschauer. Der Regen hielt uns aber nicht auf, bekannte Orte wie den Petersdom, das Kolosseum oder den Trevi-Brunnen zu erleben.

Ein wichtiger Teil der Reise spielte sich zwischen den Programmpunkten ab. Beim gemeinsamen Essen, in Gesprächen, beim Warten, Gehen und Teilen von Gedanken. Pasta oder auch Gelato schufen Raum für Austausch, Lachen und neue Kontakte. Trotz teils nasser Kleidung oder grauem Himmel blieb die Stimmung stets wie im Sonnenschein – lebendig und offen.

Am Ende der Woche nahmen wir mehr mit nach Hause als Fotos und Erinnerungen. Die Tage in Assisi und Rom boten Gelegenheit, innezuhalten und über den eigenen Lebensstil nachzudenken. Was ist mir wichtig? Wie gehe ich mit anderen und mit mir selbst um? Die Auseinandersetzung mit Franziskus' Haltung bleibt. Vielleicht nicht als fertige Antwort, aber als Impuls, der weiterwirkt.

Gemeinschaft, Glaube und neue Impulse